{"id":263,"date":"2018-04-10T08:29:49","date_gmt":"2018-04-10T10:29:49","guid":{"rendered":"http:\/\/abi-1968.de\/?page_id=263"},"modified":"2018-12-08T15:53:54","modified_gmt":"2018-12-08T14:53:54","slug":"schule-gestern-heute-und-morgen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/abi-1968.de\/index.php\/frueher\/schule-gestern-heute-und-morgen\/","title":{"rendered":"Schule &#8211; gestern, heute und morgen"},"content":{"rendered":"<p class=\"documentDescription\"><span id=\"parent-fieldname-description\" class=\" kssattr-atfieldname-description kssattr-templateId-widgets\/textarea kssattr-macro-textarea-field-view\">Die von Axel Schneider zur Verf\u00fcgung gestellte Rede an die Abiturienten des Abschlussjahrgangs 1968 von OStR Karl Bretl steht jetzt auch hier zum nachlesen bereit.<\/span><\/p>\n<div id=\"parent-fieldname-text\" class=\"plain kssattr-atfieldname-text kssattr-templateId- kssattr-macro-text-field-view\">\n<p>Nun, ich konnte mich an diese Rede beim besten Willen nicht mehr erinnern, aber dass fr\u00fcher alles besser war und der Untergang des Abendlandes kurz bevor steht, das scheint eine Konstante in der Geschichte der Abiturrede zu sein. Gleichwohl entstand beim Lesen sofort das quicklebendige&nbsp; Bild unseres stets der Verzweiflung nahen, aber unerm\u00fcdlich um uns bem\u00fchten Klassenlehrers. Ich meine, es lohnt sich, seine Rede heute, mit dem Abstand von 40 Jahren, noch einmal aufmerksam zu lesen:<\/p>\n<hr>\n<p><!--more--><\/p>\n<\/div>\n<p>Als einem der f\u00fcnf Klassenv\u00e4ter der diesj\u00e4hrigen Oberprimen ist mir die Ehre zuteil geworden, heute zu Ihnen sprechen zu d\u00fcrfen. Ich tue dies um so lieber, als unter den hier anwesenden Abiturienten auch mein \u00e4ltester Sohn sich befindet, der heute mit dem Zeugnis der Reife unsere Schule verl\u00e4\u00dft und ins Leben hinaustritt.<\/p>\n<p>An einem solchen Festtag denkt man unwillk\u00fcrlich zur\u00fcck an jene Zeit, in der man selbst diesen Tag erlebte, und eine F\u00fclle von Vergleichen dr\u00e4ngt sich auf.<\/p>\n<p>Als ich am 16. Juni 1937 nach bestandener Matura das humanistische Gymnasium verlie\u00df, lag eine Schule hinter mir, die ich nicht missen m\u00f6chte, die man aber mit Fug und Recht als &#8220;Lernschule&#8221; bezeichnen konnte, eine Paukschule schlimmster Sorte, die unerbittlich das Ziel verfolgte, ihre Sch\u00fcler im humanistischen Geist zu bilden und ihnen ein m\u00f6glichst breites und vielseitiges &#8220;Allgemeinwissen&#8221; zu \u00fcbermitteln. Von der ersten bis zur letzten Klasse wurde unerm\u00fcdlich gepaukt und noch dazu Stoffe, von denen wir schon damals wu\u00dften, da\u00df wir sie im sp\u00e4teren Leben nicht oder nur wenig verwerten konnten. Vormittags vier, nachmittags. zwei volle Zeitstunden Unterricht, daneben drei bis vier Stunden Pflichtstudium, so war der Tag von 6 Uhr fr\u00fch bis 9 Uhr abends randvoll mit Arbeit angef\u00fcllt. Die Schule stand im Mittelpunkt unseres Lebens, eine M\u00f6glichkeit, ihr und ihren Anforderungen zu entwischen, gab es im Internat nicht. Eine F\u00fclle von F\u00e4chern aus dem geistes- und naturwissenschaftlichen Bereich- war zu bew\u00e4ltigen, es gab auch keine Qual der Wahl, alle mu\u00dften alles machen. Die Klasse blieb &#8211; von den Zur\u00fcckbleibern abgesehen &#8211; bis\u00b7 zum Abitur erhalten.<\/p>\n<p>Fiel einem Sch\u00fcler mal ein kurzzutreten, d. h. fauI zu werden, br\u00fcllte der Lateinlehrer:<\/p>\n<blockquote><p>Principiis obsta, sero medicina paratur, cum mala per longas convaluere moras!<\/p><\/blockquote>\n<p>frei \u00fcbertragen &#8211; die hier anwesenden Lateinlehrer m\u00f6gen sich die Ohren zuhalten -:<\/p>\n<blockquote><p>Den Anf\u00e4ngen wehret &#8211; Wenn das \u00fcbel (die Faulheit) \u00fcberhand genommen hat, fri\u00dft dich die Katz.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wollte einer aufgeben, hie\u00df es: Persevera! Halte durch! oder Per aspera ad astra! &#8211; w\u00f6rtlich: durch m\u00fchselige Arbeit bis zu den Gestirnen empor! (Kein Mensch h\u00e4tte sich damals tr\u00e4umen lassen, da\u00df man Jahrzehnte sp\u00e4ter tats\u00e4chlich auf dem Weg zu den Gestirnen war).<\/p>\n<p>Der dickleibige Griechischlehrer, der uns t\u00e4glich 2-3 Seiten Homer\u00fcbersetzung aufbrummte, hatte f\u00fcr unser St\u00f6hnen nur die Begr\u00fcndung: &#8220;Ein Mensch, der nicht geschunden wird, wird nicht erzogen&#8221;.<\/p>\n<p>Die Inschrift am Thermophylenpassdenkmal wurde uns eingeh\u00e4mmert: Kommst Du, o Fremdling, nach Sparta, verk\u00fcndige dorten, du habest uns hier liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl.<\/p>\n<p>&#8220;Wie das Gesetz es befahl&#8221; &#8211; so ging denn auch im Zweiten Weltkrieg ein beachtlicher Teil unserer Klassenkameraden den Weg des &#8220;s\u00fc\u00dfen und ehrenvollen Todes f\u00fcr das Vaterland&#8221;, von dem Alfred Polgar sagt, da\u00df es weniger einTod &#8220;pour la patrie&#8221;, sondern mehr ein Tod &#8220;par la patrie&#8221; war. Ihnen, meine lieben jungen Freunde, ist in der Schule von heute viel davon erspart geblieben. Ihre Generation, die sich auch die &#8220;skeptische&#8221; nennt, ist weitgehend immun gegen Pathos und Begeisterung, schon gar f\u00fcr Dinge, die nichts einbringen. Das Wissen, das Sie sich in der Schule aneignen sollten, ist in der heutigen Welt jederzeit verwertbar. Das N\u00fctzlichkeitsdenken \u00fcberragt alles. Schon der kleine Sextaner fragt, wenn er 5 Vokabeln lernen soll: &#8220;Was, kriege ich daf\u00fcr, was habe ich davon?&#8221; &#8211; Der Vater liefert klingende M\u00fcnze oder gar ein Scheinchen f\u00fcr jede halbwegs gelungene Klassenarbeit.<\/p>\n<p>Fr\u00fchzeitig wurden Sie oder Ihre Eltern gefragt, was Sie zu lernen w\u00fcnschten, der F\u00e4cherkanon wurde eingeengt, die Wochenstundenzahl verk\u00fcrzt, segensreiche Verf\u00fcgungen und Erlasse &#8220;von Oben&#8221; ordneten das aufgabenfreie Wochenende an, verboten schriftliche, Arbeiten in den nichtcharakteristischen F\u00e4chern, setzten fest, da\u00df Klassenarbeiten nicht gerechnet werden d\u00fcrfen, wenn ein bestimmter Prozentsatz unter dem Strich ist. Aus der brettharten &#8216;Unterlage, auf die der Sch\u00fcler von einst gebettet war, wurde eine weiche Schaumgummimatratze. Die Versetzungsbestimmungen wurden aufgeweicht, so da\u00df es heute nachgerade schwer ist &#8211; wie man scherzweise sagt &#8211; die &#8220;Nichtversetzung&#8221; zu schaffen. Und so konnten auch die Folgen nicht ausbleiben. Das Wissen, das Sie aus der Schule ins Leben mitnehmen, ist vielleicht auf unsere Zeit zugeschnittener; tiefer und gr\u00fcndlicher ist es nicht. Die &#8220;Diskussion,&#8221; , fr\u00fcher als &#8220;certamen&#8221; (Streitgespr\u00e4ch) oder &#8220;Disputation&#8221; kr\u00f6nender Abschlu\u00df einer langen Vorbereitungsarbeit, ist heute die allseits beliebte Unterrichtsform. Sie lange vorzubereiten, mit Fakten zu untermauern, ist veraltet. Das &#8220;Urteil&#8221; ist heute schneller gefunden als fr\u00fcher, man ist ja auch nicht mit soviel Wenn und Aber belastet.<\/p>\n<p>&#8220;Novis rebus studere &#8211; nach Neuerungen streben, immer schon ein Vorrecht der Jugend, ist heute Trumpf. Das &#8220;Alte&#8221; mu\u00df mit Stumpf und Stiel vernichtet, das &#8220;Neue&#8221; mit Gewalt durchgesetzt werden.<\/p>\n<p>Sie selber, meine lieben jungen Freunde, sind nicht mehr Zeitgenossen eines &#8220;Eisernen Zeitalters&#8221;, an Ihrem Situationshorizont zeigen sich Silberstreifen, das &#8220;Goldene Zeitalter&#8221; allerdings haben auch Sie noch nicht erreicht. Noch mu\u00dften Sie sich mit gr\u00f6\u00dferen oder kleineren Resten von Willk\u00fcr und Autorit\u00e4tsanspr\u00fcchen von Seiten der Eltern und Lehrer, mit dem alten Zopf von Disziplinierungsversuchen herumschlagen und auseinandersetzen. Die kommende Zeit wird eine bessere sein.<\/p>\n<p>Die &#8220;Neue Zeit&#8221; wirft schon ihre Schatten voraus:<\/p>\n<blockquote><p>die obrigkeitsstaatlichen Strukturen auf dem schulpolitischen Sektor so sagt Johannes Kleinst\u00fcck &#8211; werden bereits abgebaut.<\/p>\n<p>das Mitspracherecht des Sch\u00fclers in Sachen Stoffauswahl, Stofferarbeitung, in der Sch\u00fclerbeurteilung und Benotung ist im Kommen. R\u00fcckst\u00e4ndige Lehrer, die wie die alten Feudalherrn r\u00fccksichtslos und autorit\u00e4r bestimmen, werden radikal ausgemerzt &#8230; oder glauben Sie, wenn sich einmal die Wahl des Lehrers durch den Sch\u00fcler durchgesetzt hat, da\u00df dann noch ein so verstaubter Lehrer einen Zuh\u00f6rer findet?<\/p><\/blockquote>\n<p>Gl\u00e4nzend formuliert Kleinst\u00fcck weiter:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;In Zukunft wird jeder Lehrer zu Beginn der Stunde mit den Sch\u00fclern diskutieren und durch sorgf\u00e4ltiges Eingehen auf individuelle Vorstellungen \u00b7zu erfahren suchen, was -, wie -, ja ob \u00fcberhaupt gelernt werden soll. Am Ende steht die volle Demokratisierung des Unterrichts. Der Lehrer -betritt das Klassenzimmer nur dann, wenn er dazu aufgefordert ist, seine Funktionen beschr\u00e4nken sich auf Anh\u00f6ren und kurze Antworten, falls er gefragt wird. Aber auch dabei ist der Schein autorit\u00e4rer Besserwisserei (beim Lehrer) grunds\u00e4tzlich zu vermeiden&#8221;.<\/p><\/blockquote>\n<p>Soweit der Ausblick ins &#8220;Goldene Zeitalter&#8221;, von dem &#8211; ich kann als Historiker mir die Bemerkung nicht verkneifen &#8211; schon die alten R\u00f6mer sprachen:<\/p>\n<blockquote><p>aurea prima &#8211; aetas, quae, vindice nulle, sponte sua, sine lege, fidem, rectumque colebat &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>wo jeder &#8220;aus eigenem Antrieb&#8221; &#8211; also ohne jeden Druck, tat, was recht war.<\/p>\n<p>Wir aber m\u00fcssen uns mit den jetzigen Gegebenheiten abfinden. Sie, meine lieben Abiturienten, gehen heute ins Leben hinaus mit dem Zeugnis der Reife. Sie wissen selbst sehr gut, was dieses Zeugnis bescheinigen kann und was nicht. Mancher von Ihnen hat sich in den vergangenen Jahren ehrlich abgeplagt, manches ist erreicht worden, leider allzuviel bleibt Ihnen zu tun \u00fcbrig, sowohl, was die Erweiterung Ihrer schmalen fachlichen Kenntnisse betrifft, als auch besonders die Durchbildung Ihres Geistes.<\/p>\n<p>Da\u00df f\u00fcr jeden von Ihnen noch viel zu tun \u00fcbrigbleibt, ist nicht allein die Schuld der beiden Kurzschuljahre in Obersekunda und Unterprima, &#8211; ist nicht allein Schuld des weniger guten oder gar schlechten Lehrers, den Sie im Unterricht hatten, &#8211; ein Teil der Schuld d\u00fcrfte auch Sie treffen, weil Sie vielleicht zu sehr darauf aus waren, alles, was nach Arbeit roch, von sich abzuw\u00e4lzen und vor sich herzuschieben &#8230; , weil Sie den Willen vermissen lie\u00dfen, besonders in der Oberstufe tagt\u00e4glich unerm\u00fcdlich mitzuarbeiten und so die Arbeit in der Schule voranzutreiben, statt sie durch Desinteresse zu hemmen &#8230; , weil Sie vielleicht vers\u00e4umt haben, die Durchbildung Ihrer Pers\u00f6nlichkeit in zunehmenden Ma\u00dfe selbst in die Hand zu nehmen (Schule, Lehrer und Eltern k\u00f6nnen ja nur noch helfend zur Seite stehen). Gehen Sie den Schwierigkeiten, die Ihnen im Studium und Beruf begegnen, nicht aus dem Weg &#8211; Klagen \u00fcber Vers\u00e4umtes n\u00fctzen nichts. Nehmen Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand!<\/p>\n<p>Werten Sie Ihre Schule und Ihre\u00b7 Schulzeit &#8211; mag sie auch noch so viele M\u00e4ngel gehabt haben &#8211; nicht nachtr\u00e4glich ab, wie es z. B. geschah, als hessische Abiturienten durch die Stra\u00dfen zogen mit dem Spruchband:<\/p>\n<blockquote><p>Tausche hessisches Abitur gegen bayrisches Mittelschulzeugnis &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>Hier kommt die Erkenntnis eigener Minderleistung zu sp\u00e4t. Ich glaube nicht, da\u00df es in Hessen einem Gymnasiasten verwehrt w\u00e4re &#8211; selbst wenn an seiner Schule nicht allzuviel verlangt w\u00fcrde &#8211; sich zus\u00e4tzlich weiterzubilden, da\u00df ein Lehrer b\u00f6se w\u00e4re, wenn ein Sch\u00fcler zus\u00e4tzlich ein Referat \u00fcbern\u00e4hme oder eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft besuchte.<\/p>\n<p>Ein Grund, warum das Leistungsniveau an den hessischen Gymnasien tats\u00e4chlich gesunken ist, ist darin zu finden, da\u00df die H\u00f6here Schule in zunehmendem Ma\u00dfe keine Ausleseschule mehr ist, das f\u00e4ngt an mit dem Wegfall der Aufnahmepr\u00fcfung, zieht sich \u00fcber die von Oben gew\u00fcnschte Senkung der Durchfallsquoten und endet mit den verweichlichten Pr\u00fcfungsbestimmungen beim Abitur. Was nichts kostet, gilt nichts.<\/p>\n<p>Von allen Pr\u00fcfungen, die ich im Leben zu bestehen hatte, war die Reifepr\u00fcfung die schwerste und zugleich sch\u00f6nste, weil nicht nur ein festes Fundament von Allgemeinwissen da sein mu\u00dfte, sondern weil auch jeder Sch\u00fcler, ob Primus oder Ultimus, ausnahmslos in 4 F\u00e4chern schriftlich und in 4 F\u00e4chern m\u00fcndlich gepr\u00fcft wurde und ein Versagen in einem Fach das Nichtbestehen der Pr\u00fcfung bedeutet h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Renommieren Sie, meine lieben jungen Freunde, ferner bitte nicht im Kreise Ihrer Freunde und Zechkumpane bei Abitur- oder Wiedersehensfeiern oder sonstwo damit, wie intelligent Sie und wie doof doch Ihre Lehrer waren. Glauben Sie mir, Sie erweisen sich damit einen B\u00e4rendienst. Keiner nimmt es Ihnen im Ernst ab. In meiner \u00fcber 20j\u00e4hrigen Schulerfahrung habe ich immer wieder festgestellt, da\u00df die gr\u00f6\u00dften Helden in der Weinrunde in der Schule die j\u00e4mmerlichsten Figuren abgegeben haben. Ziehen Sie bitte Ihre Lehrer und Ihre Schule nicht in den Schmutz! Denken Sie daran:<\/p>\n<blockquote><p>Der Knabe sagt unfeinen Dank,<br \/>\nder in die Quelle spuckt, aus der er trank.<\/p><\/blockquote>\n<p>Kommen Sie aber &#8211; Sie sind immer herzlich eingeladen &#8211; von Zeit zu Zeit in Ihre alte Schule, in Ihre alte Penne, zu Ihren alten Lehrern, und lassen Sie die menschlichen Bande, die gekn\u00fcpft sind, nicht abrei\u00dfen!<\/p>\n<p>Ich bin sicher, nicht nur im Sinne der anderen vier Klassenleiter der Oberprimen, sondern im Namen aller Mitglieder des Lehrerkollegiums zu sprechen, wenn ich Ihnen f\u00fcr Ihren zuk\u00fcnftigen Lebensweg recht viel Gl\u00fcck und &#8211; das soll nicht eine blo\u00dfe Formel sein &#8211; Gottes Segen w\u00fcnsche.<\/p>\n<div align=\"right\">B r e t I<br \/>\nOberstudienrat<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die von Axel Schneider zur Verf\u00fcgung gestellte Rede an die Abiturienten des Abschlussjahrgangs 1968 von OStR Karl Bretl steht jetzt auch hier zum nachlesen bereit. 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